Bemerkenswert

Wendet die Verwaltung B-Plan Volksdorf 40 nach eigenem Ermessen an?

Die Bewohner der GAGFAH-Siedlung in Volksdorf fürchten um die Bestandssicherheit ihrer Siedlung. Obwohl in anderen Städten GAGFAH-Siedlungen unter Denkmalschutz stehen, scheint das unsere Politiker bei der Aufstellung des B-Plan Volksdorf 40 nicht beeindruckt zu haben. Hier mehr…

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Foto: privat

Die Bewohner der GAGFAH-Siedlung in Volksdorf fürchten um die Bestandssicherheit ihrer Siedlung. Obwohl in anderen Städten GAGFAH-Siedlungen unter Denkmalschutz stehen, scheint das unsere Politiker bei der Aufstellung des B-Plan Volksdorf 40 nicht beeindruckt zu haben. Hier mehr…

Natur braucht Rechtsschutz…

Bild: HansOLG Pressestelle

Ein interessanter Artikel im Hamburger Abendblatt am 10.11.18 veröffentlicht:

7. November: „Geld baut keine Straßen“

„Dürfen nur Journalisten den Finger in die Wunden legen? Der Leitartikel identifiziert den Naturschutz als Hemmschuh für Straßenbauprojekte und schlägt vor, die als übermächtig empfundenen Naturschutzverbände durch u. a. Einschränkungen ihrer Klagerechte auf ein Maß zurechtzustutzen, dass Straßen wieder flotter gebaut werden können.

Wenn wir davon ausgehen dürfen, dass dieser und weitere Artikel jeweils sauber recherchiert wurden – und dies sollte dem Abendblatt ein wesentliches Anliegen sein – so ergeben sich traurige Erkenntnisse. In einem Interview des Abendblatts vom 14.10.2018 sieht der ehemalige oberste Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier als eine Ursache des verloren gegangenen Vertrauens in die Funktionsfähigkeit der Institutionen dieses Staates das Ignorieren geltenden Rechts. Der Autor des Leitartikels und viele andere ignorieren dieses geltende Recht.“

Hier der gesamte Bericht…

Was passiert bei einer Sturmflut wie 1962

Die Zeit der Stürme steht vor der Tür….

Naturkatastrophen hat es immer gegeben – Natürliche und „Selbstgemachte“ – daran gibt es eigentlich KEINE Zweifel… Wenn wir uns nur 2018 anschauen, wie die Natur auf unserem Globus rebelliert – der Platz für Beispiele würde hier nicht reichen…

Aber wenn wir uns in Hamburg nur auf unsere Elbe konzentrieren, die ja u.a. vertieft und verbreitert werden soll, dann wird es bestimmt bald die ersten Strömungsanimationen geben, was evtl. bei einer zukünftigen Sturmflut wie 1962 passieren könnte. Merke: es war nicht die höchste Sturmflut! Alle Sturmfluten hier….

Die höchste Sturmflut aller Zeiten in Hamburg: Die vom 3. Januar 1976

1976 überstieg das Wasser die Pegelstände von 1962 bei Weitem und richtete Milliardenschäden an.

Klimawandel gepaart mit massiven Eingriffen in die Natur wie Flussläufe ändern, künstliche Staudämme, immer weitere und massive VERDICHTUNG unserer Böden in Städten, auf ehemaligen Ackerböden, Grünflächen und Landschaftsschutzgebieten wird weiter für einfach „weggespülte“ Dörfer, Städte oder Gemeinden sorgen – neben den menschlichen Tragödien die immensen finanziellen Schäden, die an die Grenzen der Existenzen gehen…  Hier die erschütternde Bilanz von damals

„Ein Gutachten, von Hunderten Hafenbetrieben 1973 gemeinsam in Auftrag gegeben, bestätigt die Gefahren. Doch der Senat ließ in einem Gegengutachten feststellen, dass die Auswirkungen des verengten Flussbetts auf die Hafenwirtschaft „unerheblich“ seien. Jetzt, Anfang Januar 1976, heißt es in den Behörden kleinlaut, diese extremen Wasserstände seien „unvorhersehbar“ gewesen. Und erklärten nicht auch Wissenschaftler nach der Katastrophe von 1962, es habe sich um eine „Jahrhundertflut gehandelt, die sich in den nächsten 100 Jahren wohl kaum wiederholen werde?“

Hamburger Abendblatt v. 2.1.2016

 

Vertrag geschwärzt ….?

Foto: Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

Früher ein Schmuckstück – heute ein Betonklotz….

Es droht neuer Ärger – „Stadt Hamburg muss wegen Bahnhof Altona vor Gericht“

5.11.18 So titelt SPIEGEL online …. im August erst einen vorläufigen Baustopp – und nun dies… Lesen Sie hier den Bericht von Philipp Seibt.


 

NABU schlägt Alarm! Stickoxid-Rekord an den Landungsbrücken

Foto: Quandt

Fast hätten wir den Bericht in der Hamburger MOPO vom 21.10.18 „übersehen“…

Was wir alle immer geahnt und vermutet haben – die Zahlen sind erschütternd – aber Messstationen im grünen Wald aufstellen!

„Im Zuge einer einmonatigen Messungen an den St. Pauli-Landungsbrücken ergab sich ein Spitzenwert von 98,5 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) Dabei handelt es sich um den dauerhaften Stickstoffdioxid-Gehalt der Umgebungsluft. Auch weiter oben auf der Promenade lag der NO2-Gehalt immer noch bei 54,5 µg/m3. Viel zu viel!

Denn der Grenzwert für NO2 liegt bei 40 (µg/m3) im Jahresmittel.“


 

Offener Brief an Katharina Fegebank

Zweite Bürgermeisterin/Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

26.10.2018

Es drohen mehr als nur dunkle Wolken am Horizont….

Seit dem 21. September 2017 wird das Handelsabkommen der EU mit Kanada (CETA) vorläufig angewendet… es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, sich bei einer Entscheidung im Bundesrat zu CETA zu enthalten. Hier der Brief…


 

Bestellt die kostenlose EU-Fledermaus!

Fledermausverteidiger*innen!


Der 5. Oktober 2018 verbot das NRW-Oberverwaltungsgericht bis auf weiteres die Rodung des Hambacher Waldes und gab damit einem Eilantrag des BUND statt.

Grund dafür: RWE darf erst roden, wenn das Verwaltungsgericht in Köln entschieden hat, ob der Hambacher Wald als europäisches Schutzgebiet nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) anerkannt werden muss.

Europa und die Fledermaus, das wollen wir feiern mit unserer Plüsch-Bechsteinfledermaus mit Europa-Outfit! Bestelle Deine Fledermaus und werde “Mitglied” im Club der Fledermausverteidiger*innen! Die Fledermaus sollte in Zukunft an keinem Infostand mehr fehlen!

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