HLKV-Faktencheck: Volksdorf Buchenkamp

Als HLKV haben wir festgestellt, dass die Öffentlichkeit über die Planvorstellung am 18.9.2017 zur Bebauung im Landschaftsschutzgebiet am Buchenkamp in Volksdorf irreführend informiert wurde.

#Recherche

Am Beispiel eines Beitrages hierzu in der aktuellen Oktober-Ausgabe der „Volksdorfer Zeitung“ sehen wir uns auf Zuruf vieler betroffener Volksdorfer veranlasst, die tatsächlichen Fakten darzustellen:

Die vom Artikelverfasser gewählte Überschrift „Auch das Erdbeerfeld kann bebaut werden“ suggeriert einen Konsens mit der Bevölkerung.

Fakt ist: Weder die Bebauung auf den Ferck’schen Flächen noch auf dem Erdbeerfeld wurde und wird in Volksdorf widerspruchslos hingenommen. So auch nicht am Abend der oben erwähnten Planvorstellung.
Vielmehr ist die Notwendigkeit des Erhalts der wenigen noch erhaltenen freien Landschaftsräume wichtiger denn je. Damit kann auch der Schlusssatz des Verfassers nicht widerspruchslos bleiben, es sei „eine für Volksdorf rundum gute Lösung“.

Fakt ist: Die geplante und bereits projektierte Bebauung im Landschaftsschutzgebiet am Volksdorfer Buchenkamp ist eine für ganz Hamburg schlechte und damit nicht hinnehmbare Lösung. Es handelt sich bei den benannten Flächen um Landschaftsschutzgebiete, die der Gesetzgeber seinerzeit nicht ohne Grund unter Schutz gestellt haben wollte.

Bundesumweltministerin Barbara Hendriks wies am 5. Juni 2016 darauf hin, dass „wo wir versiegeln, müssen wir woanders entsiegeln“.

Fakt ist: Die Tonradskoppeln sind „woanders“. Genau dies sind die Flächen, die wir ökologisch aufwerten müssen, um Ausgleich für innerstädtischen Flächenverbrauch zu schaffen. Solche Flächen sind dauerhaft unter gesetzlichen Schutz zu stellen und nicht etwa auch noch durch Bebauung zu zerstören.

Dafür machen sich Volksdorfer in Verantwortung für ganz Hamburg stark! An ihrer Seite: der HLKV.

#Perspektive

Erwähnenswert: In Sachen „Grünfraß beenden“ scheint neuerdings sogar der Hamburger Umweltsenator, Jens Kerstan, bereit zu sein umzudenken.
Wir hoffen auf eine nachhaltige Änderungsbereitschaft – darauf verlassen werden wir uns nicht!

Ob erschreckend hohe Opferzahlen durch Feinstaub, Herz- und Kreislauferkrankungen auf Grund stark zunehmender Lärmbelastung oder höchst alarmierendes Insektensterben – nahezu tagtäglich werden wir mit neuen Schreckensmeldungen daran erinnert, wie wichtig der Erhalt unserer Landschafts- und Klimaschutzgebiete ist.

Es ist

#5nach12

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Schreberrebellen unterstützen Petition gegen Zerstörung der GRÜNEN LUNGE Lokstedts

Auch vor Hamburg-Lokstedt macht der Grünfraß, also der Ausverkauf und die Umwidmung von städtischen (Grün-)Flächen, zugunsten von Investoreninteressen nicht halt. Bürger außen vor – mal wieder!

Wem gehört Hamburg?

Der Hamburger Senat verliert derzeit keine Zeit und hat insgesamt 12 Hektar Grünfläche zwischen Grandweg, Veilchenweg und Stresemannallee an die Beiersdorf AG verkauft. Der Kaufvertrag soll Anfang 2018 durch die Hamburgische Bürgerschaft ratifiziert werden.

Betroffene und besorgte Anwohner, Kleingärtner und interessierte Bürger protestieren!

Das HLKV-Verbandsmitglied „Schreberrebellen e.V.“ stellt sich mit der Ini „Lebenswertes Lokstedt“ gegen die Zerstörung der „Grünen Lunge“ Lokstedts.

Stopp dem Ausverkauf der Stadt – Hamburger für ein lebenswertes Hamburg!

Es ist #5nach12.

Unterstützt die Lokstedter – morgen kann es auch Dein Viertel treffen (oder hat es schon…). Gemeinsam  gegen Willkür und investorengelenkte Stadtplanung. Jede Stimme zählt! Unterzeichnet die Petition für den Erhalt der Grünen Lunge Lokstedts.

Mehr Infos und direkt zur Petition >> Bild klicken

Bitte teilen und weiter sagen!