Die Elbe stirbt!

Kein Kommentar…..

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Unsere Elbfischer schlagen Alarm

Sie sind in Sorge – um den Stint, den Zustand der Elbe und ihre berfuliche Zukunft: die Fischer Lothar Buckow, Olaf Jensen, Wilhelm Grube, Jan Winkels, Claus Zeeck und Walter Zeeck (von links). © Folko Damm

„Es wird ständig gebaggert“

Die ZEIT ONLINE berichtet am 11.3.19:

„Die Trübung erstickt die Eier der Stinte, dringt in die Kiemen der Stintlarven, kann sie krankmachen und töten“, klagen die Elbfischer. Eine zu hohe Trübung des Wassers könne auch zur Folge haben, dass die Larven ihre Nahrung aus Plankton nicht mehr finden und deshalb verhungern. Auf diese Weise werde die Lebensgrundlage und „das gesamte Ökosystem der Tideelbe“ geschädigt, kritisierte BUND-Landesgeschäfstführer Manfred Braasch. Hier der Bericht…

TOTALSCHADEN MÜHLENBERGER LOCH

taz 15.2.2019

„Für diesen Traum vernichtete die Stadt Hamburg auf eigene Kosten in Höhe von 700 Millionen Euro 165 Hektar des weltweit bedeutsamen Süßwasserwatts Mühlberger Loch an der Elbe und planierte große Teile des jahrhundertealten Obstbauerndorfs Neuenfelde.“

 

Der ganze Bericht hier…
Hh-muehlenbergerloch
Quelle/Foto: wikipedia

Ein Leserkommentar bringt es auf den Punkt:

„Aber nein, das nächste Umweltvergehen auf Kosten der Steuerzahlenden als Opfer vor dem Gott der Wirtschaft beginnt gerade…… die Elbvertiefung.“

Und nicht nur dort: Rahlstedt131/und Rahlstedt134 sind bereits in „Angriff“ genommen worden – der „Betrachtungsraum“ ist flächenmäßig 5,8 mal so groß wie das MÜHLENBERGER LOCH – stoppt endlich diesen Wahnsinn!

Wieder mysteriöser Gestank über Hamburg

7.2.19

Die Innenbehörde informierte Tausende Hamburger im Zentrum und Osten der Stadt über das Warnsystem „Katwarn“

Den Bericht sowie den NDR.de Beitrag sehen Sie hier…

Die Begründungen und Ursachenforschung sind schon interessant … könnte es tatsächlich der unendliche Ausstoß der viel umworbenen Kreuzfahrtschiffe und Container Riesen liegen?

Was steht uns bei der immer weitergehenden Vergrößerung der Anleger, des Hafens und Vertiefung der Elbe noch alles bevor? Und vergessen wir nicht die „vorübergehende Erweiterung“ des Hamburger Flughafens…

Hoffentlich können Feuerwehr und Innenbehörde bald die Ergebnisse der Ursachenforschung mitteilen…

Was passiert bei einer Sturmflut wie 1962

Die Zeit der Stürme steht vor der Tür….

Naturkatastrophen hat es immer gegeben – Natürliche und „Selbstgemachte“ – daran gibt es eigentlich KEINE Zweifel… Wenn wir uns nur 2018 anschauen, wie die Natur auf unserem Globus rebelliert – der Platz für Beispiele würde hier nicht reichen…

Aber wenn wir uns in Hamburg nur auf unsere Elbe konzentrieren, die ja u.a. vertieft und verbreitert werden soll, dann wird es bestimmt bald die ersten Strömungsanimationen geben, was evtl. bei einer zukünftigen Sturmflut wie 1962 passieren könnte. Merke: es war nicht die höchste Sturmflut! Alle Sturmfluten hier….

Die höchste Sturmflut aller Zeiten in Hamburg: Die vom 3. Januar 1976

1976 überstieg das Wasser die Pegelstände von 1962 bei Weitem und richtete Milliardenschäden an.

Klimawandel gepaart mit massiven Eingriffen in die Natur wie Flussläufe ändern, künstliche Staudämme, immer weitere und massive VERDICHTUNG unserer Böden in Städten, auf ehemaligen Ackerböden, Grünflächen und Landschaftsschutzgebieten wird weiter für einfach „weggespülte“ Dörfer, Städte oder Gemeinden sorgen – neben den menschlichen Tragödien die immensen finanziellen Schäden, die an die Grenzen der Existenzen gehen…  Hier die erschütternde Bilanz von damals

„Ein Gutachten, von Hunderten Hafenbetrieben 1973 gemeinsam in Auftrag gegeben, bestätigt die Gefahren. Doch der Senat ließ in einem Gegengutachten feststellen, dass die Auswirkungen des verengten Flussbetts auf die Hafenwirtschaft „unerheblich“ seien. Jetzt, Anfang Januar 1976, heißt es in den Behörden kleinlaut, diese extremen Wasserstände seien „unvorhersehbar“ gewesen. Und erklärten nicht auch Wissenschaftler nach der Katastrophe von 1962, es habe sich um eine „Jahrhundertflut gehandelt, die sich in den nächsten 100 Jahren wohl kaum wiederholen werde?“

Hamburger Abendblatt v. 2.1.2016