TOTALSCHADEN MÜHLENBERGER LOCH

taz 15.2.2019

„Für diesen Traum vernichtete die Stadt Hamburg auf eigene Kosten in Höhe von 700 Millionen Euro 165 Hektar des weltweit bedeutsamen Süßwasserwatts Mühlberger Loch an der Elbe und planierte große Teile des jahrhundertealten Obstbauerndorfs Neuenfelde.“

 

Der ganze Bericht hier…
Hh-muehlenbergerloch
Quelle/Foto: wikipedia

Ein Leserkommentar bringt es auf den Punkt:

„Aber nein, das nächste Umweltvergehen auf Kosten der Steuerzahlenden als Opfer vor dem Gott der Wirtschaft beginnt gerade…… die Elbvertiefung.“

Und nicht nur dort: Rahlstedt131/und Rahlstedt134 sind bereits in „Angriff“ genommen worden – der „Betrachtungsraum“ ist flächenmäßig 5,8 mal so groß wie das MÜHLENBERGER LOCH – stoppt endlich diesen Wahnsinn!

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S4 Rahlstedt – „Mega-Züge fahren durch ein per EU-Recht geschütztes Gebiet, das Stellmoor- Ahrensburger Tunneltal“

Hamburger Abendblatt v. 9.2.19 – ein Bericht von Edgar S. Hasse

Viele Jahre wurde und wird über diese Strecke gesprochen, geplant und über eine mögliche Finanzierung diskutiert. Immerhin geht es um mehr als eine Milliarde Euro ….. gebohrt wurde schon mal (hier..) .. aber woran erinnert uns das – nicht nur in Hamburg?

Da gibt es den Bund, der gern einen möglichst schnelle Palermo-Hamburg-Skandinavien Trasse hätte, eine Bürgerinitiative von Thorben Buschhüter (SPD) hier: S4-initiative.de – das Land Schleswig Holstein, die Bahn AG, die Bürgerinitiative www.buergerinitiative-bahnstrecke-hh-hl.de u.w.

Das Hamburger Abendblatt titelt nun:

„Güterzüge im 12-Minuten-Takt: Bürger fordern Trasse an A1“

und weiter heißt es:

„Prognosen zufolge sollen von Hamburg Richtung Lübeck bis zu 120 Mega-Güterzüge täglich rollen, im Schnitt alle zwölf Minuten. Sie werden mit neuen Flüsterbremsen ausgestattet und haben eine maximale Länge von 835 Metern.“

Eine alternative Streckenführung wurde auf direkte Nachfrage an Herrn Busschhüter offensichtlich nicht geplant. Diese sei aber rechtlich erforderlich – so die Anwältin der „Bürgerinitiative an der Bahnstrecke
Hamburg-Lübeck e.V“. Die Bürgerinitiative „werde vor dem Bundesverwaltungsgericht Klage einreichen“, hieß es.

Hier der Hamburger Abendblatt Bericht…

Rechtswidrige Ausforschung in Kleingärten? Sammel-Eingabe gegen Umweltbehörde

Hamburg – Im Namen von über 1300 Mitgliedern haben sich acht Hamburger Gartenvereine gemeinsam mit dem Interessenverband „Schreberrebellen“ mit einer Sammeleingabe an den Eingabenausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft gewendet.

Gegenstand der Eingabe ist eine für rechtswidrig gehaltene Ausforschungsaktion, die der Kleingärtnerdachverband „Landesbund der Gartenfreunde in Hamburg e.V.“ (LGH) und die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) gemeinsam erarbeitet haben. Die Ausforschung erfolgt über einen Fragebogen, der im Januar an eine unbekannte Anzahl von Hamburger Gartenvereinen verschickt wurde. Hier alle Dokumente…


 

Planen, Planen, Planen – und die Kosten?

Quelle: Computeranimation des Belttunnel nach aktuellem Planungsstand © BELTRETTER. Weiterer Text über ots und http://www.presseportal.de/nr/129267 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Beltretter e.V./©BELTRETTER“

Woher kennen wir das…. wenn Bürger sich den Traum eines kleinen Hauses erlauben möchten, müssen sie sicherstellen, dass ihnen a) die geforderten Eigenmittel zur Verfügung stehen b) das ihnen das/die Grundstücke gehören und c) beim späteren Bau die zugesicherten Angebotspreise des Häuslebauers entweder zum Festpreis (bzw. eventuell kleiner prozentualer +/- Abweichung) eingehalten bzw. garantiert werden.

Politiker kennen das offensichtlich nicht bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen. Planungsbüros planen und planen, sogenannte „Betrachtungsräume“ werden geschaffen (teilweise über die Köpfe der Grundstückseigentümer hinweg!), erzählt ihnen dann bei sogenannten öffentlichen Plandiskussionen (ÖPD) „Man wird ja nochmal planen dürfen….“ und nach Monaten/Jahren die Frage an diese Büros: Was kostet das denn etwa?

„Wissen wir (immer) noch nicht….“

So passiert Oberbillwerder (übrigens unser Grund und Boden zum Schnäppchenpreis von 60,30€/qm!), VICTORIA  Park, MINERVA Park, S4 der Bahn,  u.v.a. Was hat das mit Hamburg zu tun? Immerhin soll die S4 der Bahn 4-gleisig mitten durch den größten Stadtteil Hamburgs (ca. 92.000 Einwohner plus x) Richtung Fehmarnbelt geführt werden!

Nun folgt nach BER, Elphi etc. – das umstrittene und flächenfressende Fehmarnbelt-Mega-Projekt. Die sogenannte „Eingriffsgrenze“ in die Landschaft hier….

Kosten heute am 30.11.2018 „erahnt“ der Bundesrechnungshof, man rechne mit vier Milliarden Euro, das sei eine – Zitat: „Kostenexplosion um den Faktor 3“

Was läuft eigentlich falsch in unserem Staate? Der Bericht der SHZ hier…

wikipedia hierzu:

Gegner sind der Ansicht, dass durch die Bautätigkeit ökologische Schäden an der Ostsee entstünden. Ebenfalls würden durch höhere Lärmemissionen der täglich 78 Güterzüge mit einer Länge von mehr als 800 Metern und mind. 9500 Kraftfahrzeuge, die die Insel Fehmarn zum Transit passieren müssen, die touristischen Ziele der Inselgemeinde gestört, die derzeit rund 80 Prozent der wirtschaftlichen Einnahmen vor Ort ausmachen.[46][47]