++Gefilmt! Wie zerstöre ich ein 36 ha = 360.000qm Landschaftsschutz-/ Naturschutzgebiet in Hamburg?

…. und nebenbei ein ca. 200 Jahre altes Biotop der zweithöchsten Klasse in Deutschland? Alle erschütternden Informationen auch hier…

Der Rundblick 18.3.19 berichtet hier….

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Fristverlängerung für Volksinitiative „Hamburgs Grün erhalten“

Hamburg, 20.2.19 – Grünflächenfraß geht ungehindert weiter!

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23.000 Bäume sollen gefällt und ein wertvolles Biotop damit platt gemacht werden – für einen Logistikpark? Dann nehmen Sie bitte das AIRBUSGELÄNDE!! Hier der Bericht ….

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Im Mai 2018 hat der NABU 23. 000 Unterschriften für die Volksinitiative „Hamburgs Grün erhalten“ im Rathaus abgegeben.

Die mit dem Senat begonnenen Verhandlungen wirkten schon im Vorfeld recht skurril, als die fröhlichen Gesichter, besonders des Grünen- Abgeordneten Anjes Tjarks und die Vertreter des NABU u.a.  Alexander Porschke, auch ein grünes Parteimitglied, in der Presse abgebildet wurden. Das also sind die „Kontrahenten“, die den Grünflächenfraß  gegen den politischen Willen des Rot-Grünen Senats, Wohnungen auch zu Lasten von Grünflächen zu bauen, stoppen sollen. Unsere Pressemitteilung lesen Sie hier….

Wie der SPD-Fraktionschef im Bezirk Nord Thomas Domres seine Partei in die Bedeutungslosigkeit führt 

(Foto: http://www.spd-fraktion-nord.de) – Hamburg, 28.1.2919

Letzte Woche erschien im Hamburger Abendblatt ein Artikel über den geplanten Wohnungsbau im sogenannten Anzuchtgarten in Klein Borstel. Offensichtlich soll der Wohnungsbau hier deutlich umfangreicher ausfallen als ursprünglich mit den Anwohnern im Rahmen eines Bürgervertrages vereinbart. Dass dieses Vorhaben des Rot-Grün regierten Bezirks Nord auf die erbitterten Widerstände der Nachbarn trifft, ist daher wenig verwunderlich.

Verwunderlich hingegen ist die Reaktion des SPD-Fraktionsvorsitzenden in der Bezirksversammlung Nord, Thomas Domres, auf die Proteste der Anwohner. Er „droht“ bei Ablehnung der erweiterten Bebauung mit der Verlängerung der aktuellen Unterkunft von ehemaligen Schutzsuchenden und betont „dies könne nicht im Sinne aller Beteiligten sein“, so das Abendblatt.

Bemerkenswert ist die Offenheit mit der Domres die Menschen mit aktueller Fluchterfahrung gegen ihre Nachbarn instrumentalisiert und mit Ressentiments spielt. Es wäre sicherlich nicht falsch, dies als abstoßendes Beispiel für eine fremdenfeindliche Politik zu bezeichnen, die man eher bei der AFD verorten würde. In jedem Fall konterkariert der SPD-Fraktionschef die erfolgreichen Integrationsbemühungen der Ehrenamtlichen vor Ort, stellt er doch die Anwesenheit der Menschen in der Unterkunft implizit als Belastung der Nachbarschaft dar. Gerade von einem SPD-Politiker hätte man bei diesem sensiblen Thema mehr Fingerspitzengefühl erwartet.

Sensibilität für moralische Ansprüche scheint aber ohnehin nicht die Stärke des Thomas Domres zu sein. Weder die im Abendblatt beschriebene Nutzung von Vorzugskarten für das Stones-Konzert im Stadtpark im letzten Jahr, gemeinsam mit seiner Frau, der SPD-Vorsitzenden im Bezirk Nord, noch sein wenig souveräner Umgang mit dem Ergebnis der erfolgreichen Bürgerinitiative zur Bebauung am Mühlenkamp, bestätigen dies. Der HLKV wurde auf Thomas Domres aufmerksam als dieser für die „verlorenen“ Wohnungen am Mühlenkamp, umgehend die weitere Bebauung der Feldmark forderte. Dass dies der Selbstverpflichtung des Rot-Grünen Senates widersprach, scherte ihn nicht.

Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass Domres quasi im Alleingang die SPD im Bezirk Nord in die Bedeutungslosigkeit führen möchte. Den Bürgerwillen zu ignorieren scheint ihm nicht zu genügen, offensichtlich gehört auch die politische Nötigung Andersdenkender zu seinem Instrumentarium.

Höchst verwunderlich erscheint auch, warum niemand in der SPD, einschließlich des langjährigen Bezirksvorsitzenden und jetzigen Bürgermeisters Tschentscher, willens und in der Lage zu sein scheint, diese politische Geisterfahrt zu beenden. Liegt dies vielleicht daran, dass die Ehefrau Domres als Vizechefin des Hamburger Verfassungsschutzes über Herrschaftswissen verfügt? Aber das ist sicherlich nur ein unbegründeter Verdacht und würde von den SPD-Protagonisten umgehend als Verschwörungstheorie bezeichnet.


 

Feldmark Hummelsbüttel: SPD verliert völlig die Bodenhaftung…

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Foto: Olaf Jenjahn

Das Wochenblatt/Hummelsbüttel – v. 9.1.2019 berichtet

Zitat Dennis Thering (CDU): „Die Aussage von Herrn Domres von der SPD zur Bebauung der Feldmark ist völlig absurd und zeigt, dass die SPD in Teilen völlig die Bodenhaftung verloren hat.“

71.000 Bürger waren letztes Jahr erfolgreich mit ihrem Bürgerbegehren – Stichwort Mühlenkampkanal – mit knapp 29% aller Stimmberechtigten im Bezirk ein großer Erfolg gelebter Demokratie.

Die „Trotzige Aussage des Herrn Domres“ lesen Sie nun hier …