Die Elbe stirbt!

Kein Kommentar…..

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Wieder mysteriöser Gestank über Hamburg

7.2.19

Die Innenbehörde informierte Tausende Hamburger im Zentrum und Osten der Stadt über das Warnsystem „Katwarn“

Den Bericht sowie den NDR.de Beitrag sehen Sie hier…

Die Begründungen und Ursachenforschung sind schon interessant … könnte es tatsächlich der unendliche Ausstoß der viel umworbenen Kreuzfahrtschiffe und Container Riesen liegen?

Was steht uns bei der immer weitergehenden Vergrößerung der Anleger, des Hafens und Vertiefung der Elbe noch alles bevor? Und vergessen wir nicht die „vorübergehende Erweiterung“ des Hamburger Flughafens…

Hoffentlich können Feuerwehr und Innenbehörde bald die Ergebnisse der Ursachenforschung mitteilen…

bambi für „unsere erde“

Foto: ZEIT online

Eine ergreifende Rede vor diesem Publikum –  bambi für „unsere erde“

„sebastian copeland gewinnt bambi 2018 in der kategorie „unsere erde“ und teilte bei seiner dankesrede kräftig aus gegen alle umweltschutzkritiker. mit seiner rede erregte er mehr aufsehen als die meisten der anderen bambi-gewinner. als fotograf ist er in den polarregionen unserer erde unterwegs und hält den klimawandel in atemberaubenden und gleichzeitig verstörenden bildern fest. die zerstörung unserer erde zu dokumentieren, ist die lebensaufgabe des 54-jährigen.“

Was passiert bei einer Sturmflut wie 1962

Die Zeit der Stürme steht vor der Tür….

Naturkatastrophen hat es immer gegeben – Natürliche und „Selbstgemachte“ – daran gibt es eigentlich KEINE Zweifel… Wenn wir uns nur 2018 anschauen, wie die Natur auf unserem Globus rebelliert – der Platz für Beispiele würde hier nicht reichen…

Aber wenn wir uns in Hamburg nur auf unsere Elbe konzentrieren, die ja u.a. vertieft und verbreitert werden soll, dann wird es bestimmt bald die ersten Strömungsanimationen geben, was evtl. bei einer zukünftigen Sturmflut wie 1962 passieren könnte. Merke: es war nicht die höchste Sturmflut! Alle Sturmfluten hier….

Die höchste Sturmflut aller Zeiten in Hamburg: Die vom 3. Januar 1976

1976 überstieg das Wasser die Pegelstände von 1962 bei Weitem und richtete Milliardenschäden an.

Klimawandel gepaart mit massiven Eingriffen in die Natur wie Flussläufe ändern, künstliche Staudämme, immer weitere und massive VERDICHTUNG unserer Böden in Städten, auf ehemaligen Ackerböden, Grünflächen und Landschaftsschutzgebieten wird weiter für einfach „weggespülte“ Dörfer, Städte oder Gemeinden sorgen – neben den menschlichen Tragödien die immensen finanziellen Schäden, die an die Grenzen der Existenzen gehen…  Hier die erschütternde Bilanz von damals

„Ein Gutachten, von Hunderten Hafenbetrieben 1973 gemeinsam in Auftrag gegeben, bestätigt die Gefahren. Doch der Senat ließ in einem Gegengutachten feststellen, dass die Auswirkungen des verengten Flussbetts auf die Hafenwirtschaft „unerheblich“ seien. Jetzt, Anfang Januar 1976, heißt es in den Behörden kleinlaut, diese extremen Wasserstände seien „unvorhersehbar“ gewesen. Und erklärten nicht auch Wissenschaftler nach der Katastrophe von 1962, es habe sich um eine „Jahrhundertflut gehandelt, die sich in den nächsten 100 Jahren wohl kaum wiederholen werde?“

Hamburger Abendblatt v. 2.1.2016