Was passiert bei einer Sturmflut wie 1962

Die Zeit der Stürme steht vor der Tür….

Naturkatastrophen hat es immer gegeben – Natürliche und „Selbstgemachte“ – daran gibt es eigentlich KEINE Zweifel… Wenn wir uns nur 2018 anschauen, wie die Natur auf unserem Globus rebelliert – der Platz für Beispiele würde hier nicht reichen…

Aber wenn wir uns in Hamburg nur auf unsere Elbe konzentrieren, die ja u.a. vertieft und verbreitert werden soll, dann wird es bestimmt bald die ersten Strömungsanimationen geben, was evtl. bei einer zukünftigen Sturmflut wie 1962 passieren könnte. Merke: es war nicht die höchste Sturmflut! Alle Sturmfluten hier….

Die höchste Sturmflut aller Zeiten in Hamburg: Die vom 3. Januar 1976

1976 überstieg das Wasser die Pegelstände von 1962 bei Weitem und richtete Milliardenschäden an.

Klimawandel gepaart mit massiven Eingriffen in die Natur wie Flussläufe ändern, künstliche Staudämme, immer weitere und massive VERDICHTUNG unserer Böden in Städten, auf ehemaligen Ackerböden, Grünflächen und Landschaftsschutzgebieten wird weiter für einfach „weggespülte“ Dörfer, Städte oder Gemeinden sorgen – neben den menschlichen Tragödien die immensen finanziellen Schäden, die an die Grenzen der Existenzen gehen…  Hier die erschütternde Bilanz von damals

„Ein Gutachten, von Hunderten Hafenbetrieben 1973 gemeinsam in Auftrag gegeben, bestätigt die Gefahren. Doch der Senat ließ in einem Gegengutachten feststellen, dass die Auswirkungen des verengten Flussbetts auf die Hafenwirtschaft „unerheblich“ seien. Jetzt, Anfang Januar 1976, heißt es in den Behörden kleinlaut, diese extremen Wasserstände seien „unvorhersehbar“ gewesen. Und erklärten nicht auch Wissenschaftler nach der Katastrophe von 1962, es habe sich um eine „Jahrhundertflut gehandelt, die sich in den nächsten 100 Jahren wohl kaum wiederholen werde?“

Hamburger Abendblatt v. 2.1.2016

 

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NABU schlägt Alarm! Stickoxid-Rekord an den Landungsbrücken

Foto: Quandt

Fast hätten wir den Bericht in der Hamburger MOPO vom 21.10.18 „übersehen“…

Was wir alle immer geahnt und vermutet haben – die Zahlen sind erschütternd – aber Messstationen im grünen Wald aufstellen!

„Im Zuge einer einmonatigen Messungen an den St. Pauli-Landungsbrücken ergab sich ein Spitzenwert von 98,5 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) Dabei handelt es sich um den dauerhaften Stickstoffdioxid-Gehalt der Umgebungsluft. Auch weiter oben auf der Promenade lag der NO2-Gehalt immer noch bei 54,5 µg/m3. Viel zu viel!

Denn der Grenzwert für NO2 liegt bei 40 (µg/m3) im Jahresmittel.“


 

Umweltverbände klagen erneut gegen Elbvertiefung

25.9.2018

Nun wird seit 17 Jahren an der Elbvertiefung geplant. „Mit der Elbvertiefung soll der Fluss so ausgebaut werden, dass künftig Containerschiffe mit einem Tiefgang bis zu 13,50 Metern tideunabhängig und mit einem Tiefgang von bis zu 14,50 Meter auf der Flutwelle den Hamburger Hafen erreichen können.“ So schreibt das Hamburger Abendblatt hier….


 

23.000 Bäume sollen geopfert werden! GRÜNE und SPD schaffen das…

http://www.stiftung-ausgleich-altenwerder.de / Blick vom Kirchturm nach Nordosten Richtung Köhlbrand (1996), Foto: A. Schreiber

Der BUND Hamburg: „In Altenwerder ist eine erneute Erweiterung des Hafengebietes um 45 Hektar Logistikflächen geplant.“

Das sind 450.000 qm – gemeinsam mit dem NABU hat der BUND offensichtlich bereits Rechtsmittel gegen die Planungen eingeleitet. Hier mehr…

UND? Am 25.6.18 wird nach Rahlstedt131 nun Rahlstedt134 „vorgestellt“. Es droht hier eine Überplanung bis 2030 bis Barsbüttel – Gesamtfläche: ca. 1.000 ha –  10 Millionen m²