Fristverlängerung für Volksinitiative „Hamburgs Grün erhalten“

Hamburg, 20.2.19 – Grünflächenfraß geht ungehindert weiter!

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23.000 Bäume sollen gefällt und ein wertvolles Biotop damit platt gemacht werden – für einen Logistikpark? Dann nehmen Sie bitte das AIRBUSGELÄNDE!! Hier der Bericht ….

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Im Mai 2018 hat der NABU 23. 000 Unterschriften für die Volksinitiative „Hamburgs Grün erhalten“ im Rathaus abgegeben.

Die mit dem Senat begonnenen Verhandlungen wirkten schon im Vorfeld recht skurril, als die fröhlichen Gesichter, besonders des Grünen- Abgeordneten Anjes Tjarks und die Vertreter des NABU u.a.  Alexander Porschke, auch ein grünes Parteimitglied, in der Presse abgebildet wurden. Das also sind die „Kontrahenten“, die den Grünflächenfraß  gegen den politischen Willen des Rot-Grünen Senats, Wohnungen auch zu Lasten von Grünflächen zu bauen, stoppen sollen. Unsere Pressemitteilung lesen Sie hier….

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Feldmark Hummelsbüttel: SPD verliert völlig die Bodenhaftung…

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Foto: Olaf Jenjahn

Das Wochenblatt/Hummelsbüttel – v. 9.1.2019 berichtet

Zitat Dennis Thering (CDU): „Die Aussage von Herrn Domres von der SPD zur Bebauung der Feldmark ist völlig absurd und zeigt, dass die SPD in Teilen völlig die Bodenhaftung verloren hat.“

71.000 Bürger waren letztes Jahr erfolgreich mit ihrem Bürgerbegehren – Stichwort Mühlenkampkanal – mit knapp 29% aller Stimmberechtigten im Bezirk ein großer Erfolg gelebter Demokratie.

Die „Trotzige Aussage des Herrn Domres“ lesen Sie nun hier …

ACHTUNG FALLE

Foto:  Umweltsenator Jens Kerstan, 2017 | © Behörde für Umwelt und Energie (BUE)

11.12.2018 – Das Hamburger Abendblatt titelt

Hier: Neuer Biotopverbund soll Grünflächen sichern und vernetzen


Liebe Freunde unseres Netzwerkes,

nun fühlen wir uns aber extrem auf den Arm genommen. Nachdem der Rot-Grüne Senat Grün- und Landschaftsschutzgebiete in erheblichem Maße vernichtet haben, auch in den Biotopverbund eingegriffen haben (Hummelsbüttel/Rehagen u.v.a.) und ein Aufschrei der Bürger in ganz Hamburg zu hören ist, kommt eine solche Aussage.

Sie wollen also nur noch in Landschaftsschutzgebieten bauen, wenn Senat und Bürgerschaft zugestimmt haben. Was ist da eigentlich anders als vorher, außer, dass diese Aussage impliziert, dass sie bisher hier auch ohne Beschlüsse des Senats und der Bürgerschaft gebaut haben?

Die Wahlpropaganda beginnt merklich. Herr Kerstan schaut auf dem Foto provokant fragend in die Welt: “Na, merkt das einer”?


 

Empörung!

Die Weigerung des rot-grünen Senats für saubere Luft zu sorgen.

Wenn der Bürgermeister dieser Stadt sich weigert, weitere Maßnahmen zur Verbesserung unserer Luft zu veranlassen und die Schädigung der Gesundheit der Bürger vorsätzlich in Kauf nimmt, dann macht er sich zum Mittäter.
Einen solch verantwortungslosen Standpunkt kann jemand nur so emotionslos vertreten, der selbst in besserer Luft leben darf.
Die Luft in der ehemaligen Umwelthauptstadt Hamburg ist inzwischen schlecht. Das belegen die Messwerte, wenn sie denn erhoben und objektiv ausgewertet werden. Die hohe Schadstoffbelastung der Atemluft richtet sich gegen die Gesundheit der Bürger und erzeugt schwere Erkrankungen, wie eingeschränkte Lungenfunktion, Asthma, Atemnot, Bronchitis, Lungenödeme oder Lungeninfektionen und Herz-Kreislauf-Schäden. Kinder und Menschen, die bereits unter Atemwegserkrankungen leiden sind besonders betroffen.

Gegen was wird hier eigentlich die Gesundheit der Hamburger abgewogen und weshalb vorsätzlich bevorzugt? Diese politisch gewollten Bevorzugungen sind nur durch Macht- und Profitinteressen der Wirtschaft zu erklären.
Wegen der anhaltend hohen Luftbelastung und der jahrelangen Verschleppung bei der Umsetzung geltenden Rechts, hat die EU Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Hamburg eingeleitet. Umso dreister sind daher die anhaltende Weigerung des rot-grünen Senats weitere Dieselfahrverbote auszusprechen, das fortgesetzte ungebremste Überbauen von Grünflächen, besonders in Frischluftschneisen wie in der Hummelsbüttler Feldmark sowie das Entfernen von Straßenbäumen.

Mit Euphemismen und Schönfärberei dieser Katastrophe sollen die Bürger ruhig gehalten werden. Auch die viel propagierten Neuausweisungen von Naturschutzgebieten stellt keine Lösung dar, denn diese Flächen bekommen durch die Umwidmung einer Grünfläche keine zusätzliche Funktion, sie sind ja schon da. Ein weiteres Beispiel für einen politischen Taschenspielertrick. Alle bisher ergriffenen Maßnahmen werden nicht ausreichen. Wir sind über die Verträglichkeitsgrenzen dieser Stadt lange hinaus und müssen uns Gedanken machen wie Hamburg zurückgebaut werden kann, um nicht an sich selbst zu ersticken.

Wohlhabende Investoren lenken die Entwicklung dieser Stadt. Selbst können Sie sich den Komfort leisten von diesen Problemen nichts spüren zu müssen.
Ihr ausschließliches Ziel ist es, hohen Gewinn zu generieren. Soziale Belange und hierzu gehört der lokale Klimaschutz, spielen für diese Menschen keine Rolle.
Solange der aktuelle rot-grüne Senat Teil dieses miesen Spiels ist, stellt er sich gegen die lebensnotwendigen Bedürfnisse der betroffenen Bürger und missachtet ihre Rechte in unverantwortlicher Weise.

Empörend!
Niels Hanßen Vorstand HLKV