Bebauungsstopp Feldmark Hummelsbüttel?

Das Alstertal Magazin berichtet…. Nun warten alle auf DAS GutachtenBebauungsstopp_HuBü_FeldmarkV2

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Empörung!

Die Weigerung des rot-grünen Senats für saubere Luft zu sorgen.

Wenn der Bürgermeister dieser Stadt sich weigert, weitere Maßnahmen zur Verbesserung unserer Luft zu veranlassen und die Schädigung der Gesundheit der Bürger vorsätzlich in Kauf nimmt, dann macht er sich zum Mittäter.
Einen solch verantwortungslosen Standpunkt kann jemand nur so emotionslos vertreten, der selbst in besserer Luft leben darf.
Die Luft in der ehemaligen Umwelthauptstadt Hamburg ist inzwischen schlecht. Das belegen die Messwerte, wenn sie denn erhoben und objektiv ausgewertet werden. Die hohe Schadstoffbelastung der Atemluft richtet sich gegen die Gesundheit der Bürger und erzeugt schwere Erkrankungen, wie eingeschränkte Lungenfunktion, Asthma, Atemnot, Bronchitis, Lungenödeme oder Lungeninfektionen und Herz-Kreislauf-Schäden. Kinder und Menschen, die bereits unter Atemwegserkrankungen leiden sind besonders betroffen.

Gegen was wird hier eigentlich die Gesundheit der Hamburger abgewogen und weshalb vorsätzlich bevorzugt? Diese politisch gewollten Bevorzugungen sind nur durch Macht- und Profitinteressen der Wirtschaft zu erklären.
Wegen der anhaltend hohen Luftbelastung und der jahrelangen Verschleppung bei der Umsetzung geltenden Rechts, hat die EU Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Hamburg eingeleitet. Umso dreister sind daher die anhaltende Weigerung des rot-grünen Senats weitere Dieselfahrverbote auszusprechen, das fortgesetzte ungebremste Überbauen von Grünflächen, besonders in Frischluftschneisen wie in der Hummelsbüttler Feldmark sowie das Entfernen von Straßenbäumen.

Mit Euphemismen und Schönfärberei dieser Katastrophe sollen die Bürger ruhig gehalten werden. Auch die viel propagierten Neuausweisungen von Naturschutzgebieten stellt keine Lösung dar, denn diese Flächen bekommen durch die Umwidmung einer Grünfläche keine zusätzliche Funktion, sie sind ja schon da. Ein weiteres Beispiel für einen politischen Taschenspielertrick. Alle bisher ergriffenen Maßnahmen werden nicht ausreichen. Wir sind über die Verträglichkeitsgrenzen dieser Stadt lange hinaus und müssen uns Gedanken machen wie Hamburg zurückgebaut werden kann, um nicht an sich selbst zu ersticken.

Wohlhabende Investoren lenken die Entwicklung dieser Stadt. Selbst können Sie sich den Komfort leisten von diesen Problemen nichts spüren zu müssen.
Ihr ausschließliches Ziel ist es, hohen Gewinn zu generieren. Soziale Belange und hierzu gehört der lokale Klimaschutz, spielen für diese Menschen keine Rolle.
Solange der aktuelle rot-grüne Senat Teil dieses miesen Spiels ist, stellt er sich gegen die lebensnotwendigen Bedürfnisse der betroffenen Bürger und missachtet ihre Rechte in unverantwortlicher Weise.

Empörend!
Niels Hanßen Vorstand HLKV

Staatsanwaltschaft antwortet…

Wir erinnern – am 27.2.18 wurde Strafanzeige gegen Verantwortliche für die Bebauung der Grünfläche im Bereich Rehagen/Butterbauernstieg, Gemarkung Hummelsbüttel gestellt. Vorwurf: Gefährdung schutzbedürftiger Gebiete.. hier die Antwort v. 28.3.18Staatsanwaltschaft_wg_Rehagen_2018_gerade

HLKV demonstriert am 31. Dezember 2016 mit mehr als 120 Teilnehmern beim Jahresausklang der SPD – Ökologisch und stadtplanerisch desaströse Baupolitik auf Klimaachsen sofort stoppen!

Pressemitteilung 1. Januar 2017

Am Sylvesternachmittag bewegte sich ein langer Zug von mehr als 120 Demonstranten schweigsam den Hummelsbütteler Müllberg hinauf. Auf der Bergkuppe hatten Dr. Dressel, Dr. Stoberock (beide SPD) zum „kleinen Gipfeltreffen“ mit Sekt und Berlinern geladen. Dabei hätten sie keinen geschmackloseren Ort für Ihren Jahresausklang wählen können. Von der Bergspitze hat man einen wunderbaren Blick über die unverbaute Klimaachse der Hummelsbütteler Feldmark. Das allerdings zum letzten Mal, denn auf Betreiben der Regierungskoalition wurde kurz vor Sylvester der Bauantrag für den Rehagen genehmigt, so dass pünktlich zum 2. Januar mit den Zerstörungsarbeiten begonnen werden kann. Auch das Baufeld „Wildes Moor“ ist von dort oben besten zu sehen.

So zeigten die Demonstranten Ihre Empörung über die ausgelassen Stimmung der SPD Delegation. Deutlich machten sie, dass die Wortbrüchigkeit der SPD nicht akzeptiert wird. Der erste Bürgermeister hatte noch kurz vor den letzten Wahlen versichert, Klimaachsen als grüne Lungen Hamburgs von Bebauung freizuhalten und dies auch im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Dres. Dressel und Stoberock wurden aufgefordert, die Bebauung unverzüglich zu stoppen und stadtplanerisch durchdachte Wohnbaulösungen außerhalb für ganz Hamburg wichtiger Landschaftschutzgebiete zu schaffen. Auch waren die Demonstranten sehr erbost, dass die SPD, die in diversen Bürgerbegehren und in der Volksinitiative „Hamburg für gute Integration“, zigtausendfach von den Wählern geforderte Freihaltung von Landschaftsschutzgebieten komplett ignoriert.

hufema-silvester-2016-6161Sabine Bartel, Vorstand Verein zur Erhaltung der Hummelsbütteler Feldmark, übergab nach einer Ansprache an Dr. Dressel den Forderungskatalog des Vereins. „Zerstören Sie nicht Hamburgs Klima, setzen Sie sich für die Erhaltung der Klimaleitbahnen ein und sorgen Sie damit für eine gesunde und lebenswerte Stadt.“ Sie sagte weiter: „Wohnbau ist wichtig. Dieser darf aber nicht die Lebensgrundlagen vernichten.“ Niels Hanßen, Vorstand der HLKV, machte deutlich, dass der Senat über ein Sondergesetz gerade an vielen Orten in ökologisch und klimatisch bedeutsame und geschützte Gebiete eindringt und die damit verursachten Schäden nur lokal bewerte. Er forderte Dr. Dressel auf, alle Bauvorhaben und -planungen auf Klimaachsen unverzüglich zu stoppen und vor Weiterführung deren Auswirkungen gesamtheitlich auf das Stadtklima analog zum Klimawandelszenario 2050 zu prüfen.“ Die Kosten eines Baus gehen über die reinen Baukosten hinaus, wenn dieser direkt zur Verschlechterung der ohnehin schlechten Luftqualität und des Klimas der Stadt führt. „Es drohen konkret die Zunahme von Atemwegs- und Kreislauferkrankungen. Wenn dann noch die negativen klimatischen Effekte solcher Bauvorhaben wie z.B. Zunahmen von Starkregen und Tornados eingepreist werden, kann diese Baupolitik kein Bürger ernsthaft sehenden Auges akzeptieren“, macht Dr. med. Alexandra Fontaine, Vorstand des HLKV deutlich.

Der HLKV fordert die Auflehnung aller Hamburger gegen dieses unheilvolle Gebahren des Senats!