AKTUELLE FORDERUNGEN DES HAMBURGER RATSCHLAGS ÜBERREICHT

Foto: Guido Gerding

Der Hamburger Ratschlag, ein Zusammenschluss von 15 Hamburger Nicht-Regierungs-Organisationen, mahnt Umsetzungsfortschritte für die Hamburger Nachhaltigkeitsagenda an und überreichte Forderungen zu Umwelt, Stadtentwicklung und Verkehr am 5. Juli 2018 an Staatsrat Pollmann im Hamburger Rathaus. Zugegeben, es ist schon etwas her, aber dieser Auszug sagt Vieles:

Umwelt

  1. Die Biostadt Hamburg stellt sicher, dass bis 2030 ökologische Landwirtschaft auf mindestens 50% der landwirtschaftlichen Fläche betrieben wird. Auf den übrigen Flächen werden auf 5% Maßnahmen zur Erhöhung der Artenvielfalt durchgeführt, wie z. B., Ackerrandstreifen und Blühflächen.
  2. Hamburg ist spätestens bis 2050 klimaneutral. Dazu wird innerhalb eines Jahres ein konkreter Maßnahmenplan erarbeitet, der insbesondere die Hafenwirtschaft mit der Kreuzfahrtbranche sowie den Flughafen miteinbezieht.
  3. In der Metropolregion Hamburg ist der Trinkwasserbedarf der Bevölkerung in Menge und Güte durch gezielten Waldumbau vorhandener Nadelforste in naturnahe Eichen- und Buchenlaubwälder zu generieren und langfristig zu sichern.
  4. Die Stadt muss den Verbund der Biotope dauerhaft sicherstellen.
  5. Innerhalb eines Jahres veröffentlicht die Stadt Hamburg ein Indikatoren Set zur Umsetzung der Senatsdrucksache im Bereich Umwelt sowie den Ist-Zustand der Indikatoren und veröffentlicht jährlich den entsprechenden Fortschritt.

Den gesamten Bericht zum Download hier…

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Gerichtsurteil: Was bedeutet das Diesel-Fahrverbot für Frankfurt?

So titelt SPIEGEL online 5.9.18

Tausende Autofahrer müssen bangen: Das Verwaltungsgericht zwingt die Stadt Frankfurt zu Diesel-Fahrverboten – weil die Luft zu schmutzig ist. Was Sie jetzt wissen müssen. Der gesamte Bericht hier….

Was hat das mit Hamburg zu tun?…Hier


 

Justiz prüft Beugehaft für Bayerns Politiker

Dicke Luft: Um CSU-Politiker in Sachen Luftverschmutzung zum Handeln zu zwingen, erwägt ein bayerisches Gericht Beugehaft. Unter anderem für Söder.

……..Staatskanzleiminister Florian Herrmann sagte dem Blatt, man erwarte die Entscheidung des Gerichts „mit großer Gelassenheit“: „Die Drohung mit Zwangshaft für Beamte und Politiker hat im deutschen Recht keine Rechtsgrundlage und ist daher unverständlich und absurd.“           (???)

So schreibt das Handelsblatt vom 27.8.18 hier….