Natur braucht Rechtsschutz…

Bild: HansOLG Pressestelle

Ein interessanter Artikel im Hamburger Abendblatt am 10.11.18 veröffentlicht:

7. November: „Geld baut keine Straßen“

„Dürfen nur Journalisten den Finger in die Wunden legen? Der Leitartikel identifiziert den Naturschutz als Hemmschuh für Straßenbauprojekte und schlägt vor, die als übermächtig empfundenen Naturschutzverbände durch u. a. Einschränkungen ihrer Klagerechte auf ein Maß zurechtzustutzen, dass Straßen wieder flotter gebaut werden können.

Wenn wir davon ausgehen dürfen, dass dieser und weitere Artikel jeweils sauber recherchiert wurden – und dies sollte dem Abendblatt ein wesentliches Anliegen sein – so ergeben sich traurige Erkenntnisse. In einem Interview des Abendblatts vom 14.10.2018 sieht der ehemalige oberste Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier als eine Ursache des verloren gegangenen Vertrauens in die Funktionsfähigkeit der Institutionen dieses Staates das Ignorieren geltenden Rechts. Der Autor des Leitartikels und viele andere ignorieren dieses geltende Recht.“

Hier der gesamte Bericht…

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„Nein zu Oberbillwerder“

Hamburgs letzte Grünflächen verschwinden – das ist Fakt…

In Oberbillwerder geht es um sage und schreibe 120 ha = 1,2 Quadratkilometer ODER: 1.200. 000 qm! Dagegen sind die Gewerbegebiete Victoria- und Minervapark im Hamburger Osten mit 56 ha = 560.000 qm „klein“ und nur halb so groß. Beides gehört gestoppt!

Hier Informationen vom Hamburger Abendblatt v. 11.10.2018:

„Dorfgemeinschaft plant Bürgerbegehren. Aktionsgruppe lehnt das Bauprojekt mit 7000 Wohnungen in dem neuen Stadtteil ab.“

Zur Petition geht es hier…. und weiter Infos hier…..


 

BUND / Rahlstedt131 – Pflanzaktion

Der BUND vom 17.10.2018

„Mit einer Protestaktion in Rahlstedt haben Anwohner*innen und der BUND Hamburg heute gegen das geplante Gewerbegebiet Viktoria-Park protestiert, das mitten im Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden soll. In dem Gebiet an der Stapelfelder Straße sollen allein auf Hamburger Seite 27 Hektar Naturraum zerstört werden, um „großflächige Gewerbebetriebe“ anzulocken. Der Planungsausschuss des Bezirkes Wandsbek will in Kürze über den Bebauungsplan entscheiden.“

NDR 90,3 berichtet hier  und das Hamburg Journal berichtet hier… (ab Minute 9) – leider mit den falschen Zahlen …. es geht natürlich nicht um 400 qm (!?) – sondern um ca.  360.000qm (36ha) auf Hamburger Seite – und nochmal ca. 230.000 qm (23ha) – also zusammen ca. 590.000qm und Bebauung mit teilweise Gebäudehöhen von 22 Metern…!

Danke an NOA4-TV die in bewegten Bildern berichteten… hier – mit einem guten Interview mit Herrn Braasch.

Weitere Informationen natürlich auch direkt unter www.rahlstedt131.de


 

Stadtplaner Professor Jörg Knieling: Bauen in Landschaftsschutzgebieten muss tabu sein

DIE ZEIT – vom 20.6.18 Ein sicherlich interessanter Bericht – mit der Überschrift:

Eine wachsende Stadt muss auch Grünflächen bebauen: Diese Logik will der Stadtplaner Jörg Knieling nicht akzeptieren. Und macht einen Gegenvorschlag

Lesen Sie hier….


 

Stadtklimatische Bestandsaufnahme und Bewertung für das Landschaftsprogramm Hamburg

Auch wenn es schon etwas zurück liegt – aber geballte Informationen und wichtige Fakten hier:

Stadtklimatische Bestandsaufnahme und Bewertung für das Landschaftsprogramm Hamburg. Klimaanalyse und Klimawandelszenario 2050 (Gutachten, 2012)

Mit dem umfangreichen  digitalen Kartenwerk stehen für Projekte der Stadtentwicklung und auch als Grundlage für Bebauungsplanverfahren detaillierte Informationen zur örtlichen Klimasituation zur Verfügung. Das Gutachten und alle dazugehörigen Karten können Sie sich hier herunterladen