So geht Bürgerpolitik!

Foto: © BBV Mittelfranken Stoppt Landfraß: (v. l.) Ottmar Braun, Günther Felßner, Stefan Weller, Christian Mayer, Jürgen Kern, Manfred und Jutta Weller, Robert Ort.

Mal wieder die Bayern machen es uns vor – Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Zunächst dieser Beitrag hier von Ulrich Graf, Wochenblatt v. 

Der bayerische Verfassungsgerichtshof hat das Volksbegehren zum Flächenverbrauch gestoppt, da es einen Eingriff in die Planungshoheit der Kommunen sah.

Dann dieses „etwas größere Projekt“ als Oberbillwerder Hamburg: SEM Erlangen

Bauern und Bürger kippen großes Bauprojekt

Externer Autor am 

Die SEM in Erlangen, die die Überbauung von 196 ha wertvollem Ackerland vorsieht, ist vorerst gestoppt.

In einem Bürgerentscheid, der  am 14. Oktober abgehalten wurde, hat sich die Mehrheit der Erlanger Bürger mit über 54 % gegen die weitere Fortführung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme („SEM Erlangen-West III“) ausgesprochen und damit das Vorhaben zunächst gestoppt. Mit einem Stadtratsbeschluss hatte die Ampelkoalition im Mai 2018 ursprünglich grünes Licht für die „Voruntersuchungen“ über ein 196 ha großes Gebiet gegeben. Hier der Bericht…

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Hamburg – Eldorado für Spekulation, Geldwäsche und Mietenwucher

Schreberrebellen – Hamburg, 23.11.18

Wie die Verantwortlichen in Hamburg den Ausverkauf unserer liebenswerten Stadt betreiben und dabei Konzerninteressen bedienen, Geldwäsche befördern sowie für beständig steigende Mieten sorgen. Hier mehr…..


 

S4 – Hamburg – Bad Oldesloe: Was Politiker verschweigen…

Quelle: Hamburger Abendblatt 22.11.18 von Edgar S. Hasse (Foto/Animation: DB Netz AG)

Und da sind wir wieder beim Thema SPD, Herrn Buschhüter und anderen Befürwortern einer „zukunftsweisenden“ Verbindung gen Norden – Stichworte:

  • EINE GEWÜNSCHTE leistungsstarke Bahntrasse über den Fehmarnbelt bis nach Skandinavien IST EIGENTLICH GEPLANT
  • ATOMMÜLL TRANSPORTE NACH FINNLAND – AUCH DURCH RAHLSTEDT
  • BIS ZU 120 GÜTERZÜGE – PRO TAG
  • HUNDERTE EIGENTÜMER KÖNNTEN GRUNDSTÜCKE VERLIEREN
  • WAS PASSIERT WER NICHT WILL? ENTEIGNUNG?

Hier der überaus interessante Bericht des Hamburger Abendblattes – wir sind auf Ihre Kommentare gespannt – bei Herrn Buschhüter hier – und bei uns hier auf unserer Seite!


 

Raus mit Euch Bauern – aus Hamburg

Das Hamburger Abendblatt titelt vom 8.10.2018:

Landwirte sollen weiter aufs Land ziehen

Stichwort: Oberbillwerder….

„Der Haken an der Sache: Dort, wo in Zukunft Oberbillwerder sein soll, sind derzeit noch Wiesen und Felder. Und wenn dieses überwiegend landwirtschaftlich genutzte Gebiet bebaut wird, muss die Stadt an anderer Stelle Ausgleich schaffen – was innerhalb Hamburgs naturgemäß schwerfällt. Daher hat die Finanzbehörde, vertreten durch ihren Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundbesitz (LIG), jetzt 48 Hektar in Mecklenburg-Vorpommern angekauft. Die Flächen, zusammen genommen etwa so groß wie 60 Fußballfelder, liegen nördlich der B 5 und nordöstlich der Stadt Boizenburg an der Elbe.“

und:

„Als der Senat das im Haushaltsausschuss der Bürgerschaft mitteilte, wurde nicht nur CDU-Finanzexperte Thilo Kleibauer stutzig: „Wenn die Finanzbehörde jetzt anfängt, 40 Kilometer von der Stadtgrenze entfernt im großen Umfang Grundbesitz auf Vorrat zu kaufen, ist das erklärungsbedürftig.“

Auf Nachfrage des Abendblatts äußerte sich die Behörde unter Verweis auf „Geschäftsgeheimnisse“ zwar nicht dazu, was sie für die Flächen bezahlt hat und wem konkret sie zur Verfügung gestellt werden sollen. Aber den Hintergrund erläuterte sie: „Der Erwerb eines großen Flächenareals erhöht die Angebotsfähigkeit Hamburgs für verlagerungswillige Landwirte.“ Auf die Frage, ob es nicht unrealistisch sei, Landwirten Flächen anzubieten, die fernab ihres Stammsitzes liegen, hieß es, darüber seien „im Vorwege entsprechende Absprachen getroffen“ worden.“

16.000 Bewohner – 7.000 Wohnungen – 5 Quartiere – KEINE öffentlichen Straßenparkplätze? Wo bleiben Schwerbehinderte, barrierefreie Zugänge etc. etc.? Siehe hier der Bericht des NDR v. 22.11.18

Was man unbedingt wissen sollte:

Der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG)

13.325 ha – Wieviel sind das? Genau 133.25 km² – oder:  133.250.000 Mio. qm!! Diese Fläche befindet sich im Eigentum der Hamburger Firma.

Bilanzsumme: 5,15 Mrd. Euro  – der Geschäftsbericht 2017 – hier …

Hamburg: Rendite statt Ästetik

Foto: Marcelo Hernande

So funktioniert Stadt: wohnen hinter schönen Fassaden und Leben auf der Straße wie hier am Schulterblatt.
Hamburger Abendblatt, 16.11.18

Genauso viele Einwohner, aber 50 Prozent mehr Wohnungen

„Zuwanderung ist aber nur ein Grund, warum es Wohnungsmangel gibt. Die Ansprüche an die eigenen vier Wände steigen. So hat die Hansestadt heute so viele Einwohner wie in den 60er-Jahren – die Zahl der Wohnungen aber liegt 50 Prozent höher. Wohnten 1964 rund 1,86 Millionen Hamburger in 630.000 Wohnungen, waren es 2016 knapp 940.000 Wohnungen für 1,8 Millionen. In einer Single-Stadt werden mehr Einheiten benötigt als in einer Metropole der Familien und Wohngemeinschaften.“

Der ganze  – und in Teilen interessierte Bericht hier…