Es gibt: Den Naturschutzrat Hamburg…

„Der Naturschutzrat ist ein im Hamburgischen Naturschutzgesetz verankertes, ehrenamtliches Gremium von Sachverständigen, das jeweils für drei Jahre vom Senat auf Vorschlag der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt ernannt wird.
Er soll
– die Interessen des Naturschutzes und der Landschaftspflege in der Öffentlichkeit fördern sowie
– die zuständige Behörde fachlich beraten und ihr Vorschläge und Anregungen über Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege unterbreiten.“

Zu den Informationen und vielen Downloadmöglichkeiten –  hier…


 

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HLKV-Mitglied reaktiviert Klage gegen Bebauungsplan Wohldorf-Ohlstedt 13

Ohlstedter lassen Klage gegen den Bebauungsplan WO13 wieder aufleben

Der Wohldorfer Wald Hilfsfonds e.V. begrüßt, dass das seit 2008 vor dem Hamburger Oberverwaltungsgericht anhängige Normenkontrollverfahren gegen den Bebauungsplan Wohldorf-Ohlstedt 13 (WO13) wieder auflebt. Dieser Entwicklung war eine Reihe von Gesprächen mit Vertretern von Politik und Verwaltung der Stadt Hamburg voraus gegangen, die jedoch keinerlei greifbares Ergebnis erbracht hatten. Bereits im Jahre 2012 hatten sich die Verfahrensbeteiligten auf ein Moratorium verständigt, wonach der Bebauungsplan WO13 nicht umgesetzt werden sollte. Diese Vereinbarung zwischen den Beteiligten hatte das verbindliche Ziel, eine Überarbeitung des Bebauungsplans vorzunehmen, die den Belangen des Naturschutzes in diesem ökologisch hochsensiblen Gebiet ausreichend Rechnung trägt.

Seitens der Stadt Hamburg ist jedoch bislang keine Überarbeitung angestoßen worden. Im letzten Jahr geführte Gespräche mit dem Ziel, eine temporäre Nutzung der gegenständlichen Flächen zu ermöglichen und diese dann dauerhaft in den Status eines Naturschutzgebietes zu überführen, waren letztlich erfolglos. Gleichzeitig schlossen die verantwortlichen Politiker eine Verlängerung des Moratoriums für die Zeit nach 2020 aus.

Wohldorfer Waldhilfsfonds e.V. betont Wichtigkeit der bedrohten Naturschutzfläche

Um dem Ziel des nachhaltigen Naturschutzes zu entsprechen und eine konkret drohende umfangreiche Bebauung auf Basis des geltenden Bebauungsplans WO13 nach Auslaufen des Moratoriums 2020 zu verhindern, sehen sich die Ohlstedter Klageparteien gezwungen, das Verfahren nunmehr wieder aufleben zu lassen. „Wir bedauern diesen Schritt, halten ihn jedoch für unvermeidbar, um nicht das Wohl der Natur zu gefährden. Wir sind davon überzeugt, dass die von uns unterstützend geltend gemachten Argumente eine Bebauung nicht zulassen und dass das zuständige Hanseatische Oberverwaltungsgericht uns hierin bestätigen wird.“, sagt Michael Schütt, Vorstand des Wohldorfer Wald Hilfsfonds e.V.

Normenkontrollklage von 2008 mit BUND Hamburg

Die Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan WO13 ist seit 2008 anhängig und wird von privaten Ohlstedtern und vom BUND Hamburg betrieben. Die Stadt Hamburg war bereits mit dem vorherigen Bebauungsplan vor dem Bundesverwaltungsgericht gescheitert.