Urteil des OVG zum Bebauungsplan WO13 – Reaktion von Rot/Grün

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Hamburg, den 23.05.2019

Nachdem das Hanseatische Oberverwaltungsgericht am 11. April 2019 den Bebauungsplan WO13 für unwirksam erklärt hat, überschlagen sich die Ereignisse. Zunächst haben alle Parteien die Entscheidung des Gerichts öffentlich begrüßt. Der Vorstand des Wohldorfer Wald Hilfsfonds e.V. hat diese Aussagen zum Anlass genommen, einen offenen Brief zu verfassen in dem er forderte, den Worten nun auch Taten folgen lassen. Dieser Brief fand ein breites Echo in der Presse und die CDU brachte das Thema daraufhin in die Bezirksversammlung und am 22. Mai 2019 auch in die Hamburgische Bürgerschaft ein. Hier mehr…

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„Nach Jahrzenten für immer vom Tisch?“ zum Urteil des OVG zum Bebauungsplan WO 13

Der 11. April 2019 war ein guter Tag für Hamburg und speziell für den Bezirk Wandsbek. An diesem Tag erklärte das Hanseatische Oberverwaltungsgericht den Bebauungsplan Wohldorf-Ohlstedt 13 für unwirksam. Positiv für die Stadt, ihre Bürgerinnen und Bürger war insbesondere die Begründung des Gerichts, in der der Natur gegenüber dem Wohnungsbau auf der grünen Wiese, zumindest am Wohldorfer Wald, ein starkes Gewicht eingeräumt wurde. Hier der offene Brief…

Klatsche für den Hamburger Senat – Gericht stoppt Wohnungsbau am Wohldorfer Wald

Sinngemäß titelt das Hamburger Abendblatt seinen Beitrag zur Entscheidung des Hanseatischen Oberverwaltungsgerichts zum Bebauungsplan Wohldorf-Ohlstedt 13.

Die Auseinandersetzung um den gennanten B-Blan ist ein Lehrstück für Versuche der Rot-Grünen Politik, Wohnungsbau um jeden Preis, auch in naturfachlich hochsensiblen Bereichen durchzusetzen.

Vor dem Hintergrund eines erfolgreichen Bürgerbegehrens im Bezirk Wandsbek hatte der Senat das Verfahren zunächst evoziert und somit den Widerstand der Bürger ins Leere laufen lassen. Das Mittel der Evokation ist eine „braune Hamburgensie“,  es hat seinen Ursprung im Verwaltungsgesetz zum Großhamburggesetz der Nationalsozialisten von 1937. Ursprünglich sollte als Ausfluß des Führerprinzips, der Reichsstatthalter das letzte Wort haben. Heute wird dieses „Recht“ durch den Hamburger Senat wahrgenommen, wenn es darum geht, Befugnisse der Bezirke einzuschränken.

Da dem Senat aber wohl auch klar wurde, dass der Bürgerwiderstand nicht beseitigt werden könnte, einigte man sich mit allen Klageparteien auf ein sogenanntes Moratorium. Die Kläger verpflichteten sich, die Klage ruhen zu lassen, die Gegenleistung des Senats bestand in der Zusicherung, den umstrittenen Bebauungsplan naturfachlich zu überarbeiten. Solange sollte keine Bebauung stattfinden.

Nach einer Verlängerung Anfang 2015 durch Rot-Grün erfolgte Ende des selben Jahres die Kündigung zum Ende der Legislaturperiode 2020. Eine behördenseitige Überarbeitung des Planes hatte bis zu diesem Zeitpunkt nicht stattgefunden. Ebenso scheiterten diverse Gesprächsangebote an die Rot-Grüne Koalition am Widerstand der Politik. Sie wollte schlicht politisch gegebene Zusagen nicht juristisch absichern. Das Wiederaufleben der Klage war somit eine Notwehrsituation des Wohldorfer Wald Hilfsfonds e.V.

In nur einer Handvoll Waldboden existieren so viele Lebewesen wie Menschen auf der Erde: über sechs Milliarden.

Zeitraum: 1948 – 1949

Was viele NICHT wissen:

Die Berliner Luftbrücke diente der Versorgung der Stadt Berlin durch Flugzeuge der Westalliierten, nachdem die sowjetische Besatzungsmacht die Land- und Wasserwege von der Trizone nach West-Berlin vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 durch die Berlin-Blockade gesperrt hatte. Was wurde neben Lebensmitteln, Medikamenten etc. noch transportiert?

BÄUME

Heute ist der Berliner „Grunewald“ durch den Jahrhundert- Dauerwaldvertrag lebenslang geschützt…. hier mehr

Ein MUSS ist dieser Videobeitrag von TerraX

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Aus Hamburg: Mehr Schutz für den Wald auf Bundes- und Länderebene!


Wohldorfer Wald – eine wertvolle alte Buche mit Baumpilzen!

BundesBürgerInitiative Waldschutz (BBIWS)

Hamburg, 21.2.19 – Bereits über 72.000 Unterschriften – der Botanische Verein zu Hamburg e.V. schreibt:

„Die Hamburger Wirtschaftsbehörde, zu der die Relikte  der Landesforstverwaltung gehören  (unter einem konservativen Senat hat man sie aus der Umweltbehörde entfernt und dann  reduziert, die Revierförster, kleine Könige in ihrem Revier, sind aber Hamburgs Bezirksverwaltungen untergeordnet) steht jedoch einer den Naturschutz stärker berücksichtigenden Novellierung des Hamburgischen Landeswaldgesetzes im Wege und findet Unterstützung im Wirtschaftsflügel der SPD- und bei den Jägern, die von der Umweltbehörde wenig wissen wollen.“

Der gesamte bericht hier…