Raus mit Euch Bauern – aus Hamburg

Das Hamburger Abendblatt titelt vom 8.10.2018:

Landwirte sollen weiter aufs Land ziehen

Stichwort: Oberbillwerder….

„Der Haken an der Sache: Dort, wo in Zukunft Oberbillwerder sein soll, sind derzeit noch Wiesen und Felder. Und wenn dieses überwiegend landwirtschaftlich genutzte Gebiet bebaut wird, muss die Stadt an anderer Stelle Ausgleich schaffen – was innerhalb Hamburgs naturgemäß schwerfällt. Daher hat die Finanzbehörde, vertreten durch ihren Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundbesitz (LIG), jetzt 48 Hektar in Mecklenburg-Vorpommern angekauft. Die Flächen, zusammen genommen etwa so groß wie 60 Fußballfelder, liegen nördlich der B 5 und nordöstlich der Stadt Boizenburg an der Elbe.“

und:

„Als der Senat das im Haushaltsausschuss der Bürgerschaft mitteilte, wurde nicht nur CDU-Finanzexperte Thilo Kleibauer stutzig: „Wenn die Finanzbehörde jetzt anfängt, 40 Kilometer von der Stadtgrenze entfernt im großen Umfang Grundbesitz auf Vorrat zu kaufen, ist das erklärungsbedürftig.“

Auf Nachfrage des Abendblatts äußerte sich die Behörde unter Verweis auf „Geschäftsgeheimnisse“ zwar nicht dazu, was sie für die Flächen bezahlt hat und wem konkret sie zur Verfügung gestellt werden sollen. Aber den Hintergrund erläuterte sie: „Der Erwerb eines großen Flächenareals erhöht die Angebotsfähigkeit Hamburgs für verlagerungswillige Landwirte.“ Auf die Frage, ob es nicht unrealistisch sei, Landwirten Flächen anzubieten, die fernab ihres Stammsitzes liegen, hieß es, darüber seien „im Vorwege entsprechende Absprachen getroffen“ worden.“

16.000 Bewohner – 7.000 Wohnungen – 5 Quartiere – KEINE öffentlichen Straßenparkplätze? Wo bleiben Schwerbehinderte, barrierefreie Zugänge etc. etc.? Siehe hier der Bericht des NDR v. 22.11.18

Was man unbedingt wissen sollte:

Der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG)

13.325 ha – Wieviel sind das? Genau 133.25 km² – oder:  133.250.000 Mio. qm!! Diese Fläche befindet sich im Eigentum der Hamburger Firma.

Bilanzsumme: 5,15 Mrd. Euro  – der Geschäftsbericht 2017 – hier …

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Scheuer lässt Dieselgipfel der EU platzen

So titelt ntv.de am 21.11.2018

Das haut dem Fass den Boden aus…. 13 eingeladene EU-Staaten, die am 27. November 2018 auf hochrangiger Ebene über die Lehren aus der Dieselaffäre diskutieren und beraten wollten – bleiben zu Haus… Warum? Herr Scheuer kann aus Termingründen nicht und lässt somit den ganzen Gipfel scheitern …. Hier der ntv-Bericht

Merke: bis heute gibt es nicht einmal einheitliche und verbindliche Normen bzw. Vorschriften in EUROPA, wie hoch die Messgeräte für die Messung von z.B. Stickoxyden angebracht bzw. montiert sein müssen…  von 50 cm bis 35 Meter (!) wird europaweit gemessen –  daher ist der Weg von weiteren bundesweiten – von Gerichten angeordneten Fahrverboten – nur legitim …


 

Süddeutsche Zeitung: Hamburg-Gute Typen..

Die Saga-Unternehmensgruppe will im Hamburger Stadtteil Farmsen günstigen Wohnraum schaffen. (Foto: NH Studio / SAGA)

„In Hamburg hat die städtische Saga Unternehmensgruppe, mit mehr als 132 000 Wohnungen größte Vermieterin der Stadt, ihr erstes, bundesweit einmaliges Projekt gestartet, das alle Sparpotenziale nutzt. Im Stadtteil Farmsen baut der Konzern sein erstes „Systemhaus“, das frei finanzierte Neubau-Mieten von acht Euro ermöglichen soll. Neben der seriellen Fertigung sollen es Typengenehmigungen möglich machen, dass diese Häuser um 15 bis 20 Prozent günstiger errichtet werden können als klassische Bauten.“ Hier mehr…

Soweit – so gut… doch vorher sollten wir in Hamburg zunächst verbindlich festschreiben, dass zukünftig keine städtischen Grünflächen, Landschaftsschutzgebiete oder gar Naturschutzgebiete sowie Biotope den Finanzhaien, Hedgefonds und sog. Heuschrecken zum Opfer fallen (man spricht auch vom Tafelsilber). Unser Transparenzportal in Hamburg (mit „kann-und nicht Muss-Regelung“) sollte in der Lage sein, mögliche Geldwäsche, Bestechungen und sonstige „Unregelmäßigkeiten“ offen zulegen.

Hamburg: Rendite statt Ästetik

Foto: Marcelo Hernande

So funktioniert Stadt: wohnen hinter schönen Fassaden und Leben auf der Straße wie hier am Schulterblatt.
Hamburger Abendblatt, 16.11.18

Genauso viele Einwohner, aber 50 Prozent mehr Wohnungen

„Zuwanderung ist aber nur ein Grund, warum es Wohnungsmangel gibt. Die Ansprüche an die eigenen vier Wände steigen. So hat die Hansestadt heute so viele Einwohner wie in den 60er-Jahren – die Zahl der Wohnungen aber liegt 50 Prozent höher. Wohnten 1964 rund 1,86 Millionen Hamburger in 630.000 Wohnungen, waren es 2016 knapp 940.000 Wohnungen für 1,8 Millionen. In einer Single-Stadt werden mehr Einheiten benötigt als in einer Metropole der Familien und Wohngemeinschaften.“

Der ganze  – und in Teilen interessierte Bericht hier…

bambi für „unsere erde“

Foto: ZEIT online

Eine ergreifende Rede vor diesem Publikum –  bambi für „unsere erde“

„sebastian copeland gewinnt bambi 2018 in der kategorie „unsere erde“ und teilte bei seiner dankesrede kräftig aus gegen alle umweltschutzkritiker. mit seiner rede erregte er mehr aufsehen als die meisten der anderen bambi-gewinner. als fotograf ist er in den polarregionen unserer erde unterwegs und hält den klimawandel in atemberaubenden und gleichzeitig verstörenden bildern fest. die zerstörung unserer erde zu dokumentieren, ist die lebensaufgabe des 54-jährigen.“